Ausgangssituation:
In einem Vorfertigungsprozess entstand produktionsbedingter Materialabfall, insbesondere während Einricht- und Auslaufphasen der Anlagen. Ein Großteil dieses Abfalls konnte bereits intern recycelt und wieder dem Produktionsprozess zugeführt werden. Rund 30 % des Abfalls waren jedoch nicht recyclingfähig, da sie mit einem zweiten, deutlich teureren Material vermischt waren. Dies führte zu erhöhten Materialkosten und unnötigem Ressourceneinsatz.
Vorgehensweise:
In Zusammenarbeit mit einem externen Maschinenhersteller wurde eine bestehende Recyclinglösung weiterentwickelt. Ziel war es, auch das bislang nicht verwertbare Materialgemisch prozesssicher aufzubereiten und erneut in den Produktionskreislauf zu integrieren. Anforderungen aus Produktion, Qualität und Wirtschaftlichkeit wurden gemeinsam definiert und in das Maschinenkonzept überführt.
Ergebnis:
Durch die erweiterte Recyclingfähigkeit konnte der Anteil nicht verwertbaren Abfalls signifikant reduziert und der Einsatz kostenintensiver Primärmaterialien deutlich gesenkt werden. Die Investition in die neue Anlage amortisierte sich innerhalb von weniger als zwölf Monaten. Zusätzlich verbesserten sich Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit des Produktionsprozesses.